Es war einmal ein englischer Rosenzüchter. Er war bekannt für seine penible Korrektheit, für Konzentration und seine außergewöhnliche Ruhe.
Man sagte ihm nach, er rechne schneller, logischer und präziser als jedes mathematische Hilfsmittel.
Im Jahre 76 zog es ihn nach langjährigem Mechanikstudium in die Arena für Streitwagen.
Mehreren Enthusiasten verhalf er zu Ruhm und Ehre.
Vom Zauberer in der Windmaschine, Formgeber bis hin zum Hordenleiter.
Jede Aufgabe löste er exzellent.
Eines Tages bekommt er die Chance seines Lebens:
Ross bekommt die Möglichkeit einen überlegenen Streitwagen samt Horde unter seinem Namen in die Arena zu führen.
Mageres weißes Blech ziert die Wagen, kein Pomp.
Aber dann!
Ross´s Wagen rennen alles in Grund und Boden. Die Wagen qualifizieren sich in der ersten Reihe für den Start. Der erste Triumph.
Im eigentlichen Rennen prescht Ross´s erster Wagen vorweg und wird nie ernsthaft angegriffen. Ross´s zweites Ass im Ärmel fällt anfangs zurück.
Ein turbulentes Rennen, Material und Fetzen fliegen.
Ross bewahrt kühlen Kopf. Mit etwas Glück bekommt er den zweiten Wagen wieder nach Vorne.
Am Ende des Rennens traut er seinen Augen nicht.
Platz eins und zwei und dahinter seinen Namen geschrieben.
Ja es gibt sie noch, die Märchen.
Sie erzählen von Helden, Mythen und Legenden. Die Rede ist von übernatürlichen und außergewöhnlichen Menschen, dessen Leistungen geschichtlich in Stein gemeißelt werden.
Hier wird die Geschichte von Ross Brawn erzählt.