In einem Blättchen “MW: mehr wissen” des Gundremminger Kernkraftwerbetreibers (RWE) lässt sich seit kurzem lesen:
Die neulich vorgelegte Mainzer Leukämiestudie liefert keine Erkenntnisse
über einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen von Kindern und Kernkraftwerken.
weiter lautet es:
Das stellten Autorin Prof. Dr. Maria Blettner von der Uni Mainz
und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei der Vorstellung der Studie heraus.
Jawoll!, denk ich mir. Hier sind doch die Rollen klar verteilt.
Ich schließe nicht aus, dass diese statistische Auffälligkeit
auf nicht berücksichtigte Einflüsse oder reinen Zufall zurückzuführen sei.
Ähnliche Studien mit vergleichbaren Modellen zeigen Häufungen kindlicher
Leukämie auch an Standorten ohne kerntechnische Anlagen.
Als letzte Frage bleibt dann noch:
Welchen Nutzen trägt Frau Prof. Dr. Maria Blettner aus der Kehrtwende ihrer Feststellung?
mit strahlendem Gruß
masei