Wolfgang Clement, der nach Ausscheiden aus der Politik(2005) derzeit im Aufsichtsrat der RWE Power AG sitzt, greift nun kritisch als Lobbyist für den Energiekonzern RWE in das hessische Wahlprogramm der SPD ein.
Clement griff in einem Beitrag in der “Welt am Sonntag” die Energiepolitik der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti scharf an.
Andrea Ypsilanti in Welt Online:
Sie wolle einen „neuen Energiemix“ inklusive Windkraft, der „die Atomkraft in Hessen ersetzen“ soll. Das sei ihr Ziel, für das „noch Überzeugungsarbeit“ zu leisten sei. “Die Alternative hierzu heißt weiterhin Atomkraft – oder der Bau großer neuer Kohlekraftwerke. Beides wollen wir nicht.“
Clement hält dagegen:
“An Alternativen zur Atom- und Kohleenergie gibt es zur energetischen Versorgung der Industrie nur Gas oder Atom- und Kohlestrom von jenseits unserer Grenzen.” Er warnte vor einem Alleingang: “Es gibt kaum noch ein Mitgliedsland der EU, von Süd bis Nord und West bis Ost, das die zeitliche Nutzung der Atomenergie nicht zumindest ausdehnt oder sogar neue Atomkraftwerke bereits baut oder den Bau neuer Anlagen vorbereitet.”
„Wer es wie sie (Andrea Ypsilanti) will, der muss sich klar sein: Das geht nur um den Preis der industriellen Substanz Hessens“
Herrman Scheer(SPD)
“Wolfgang Clement missbraucht seine frühere Rolle in der SPD, indem er diese nun als bezahlter Lobbyist in klingende Münze umsetzt”,
Für mich zeichnet sich das Bild der Atom-Energiekonzerne in Deutschland jeden Tag ein bisschen schärfer ab. Es fängt bei kleinen Helfershelfern an, die der dummen tumben Masse verklickern, dass Atomstrom die sauberste Sache der Welt ist, weiter über bezahlte Pressefuzzies die Meldeverordnungen vom Bund schlichtweg ignorieren und hört selbst bei korrumpierten Ex-Politikern nicht auf, die vor einer Landtagswahl die Wähler einschüchtern bzw. verunsichern.
Servus
Masei1202